Geldanlagen in Investmentfonds

Eine Geldanlage bzw. eine Kapitalanlage ist eine Investition von Geldbeträgen in verschiedene Sparformen zur Erwirtschaftung von Erträgen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, die alle über bestimmte Merkmale verfügen. Jede Kapitalanlage hat also ihre eigenen Vorteile und Nachteile. Ob diese als solche empfunden werden, hängt aber auch mit dem Sinn und Zweck der jeweiligen Verwendung und der Risikobereitschaft des betreffenden Ablegers zusammen. Wer sich also für eine bestimmte Kapitalanlage interessiert, sollte unbedingt mit sich selbst zu Rate gehen und die jeweiligen Vor- und Nachteile eingehend bedenke. Für Fragen steht in der Regel der Kundenberater der eigenen Hausbank gerne zur Verfügung. Aber auch ein unabhängiger Finanzmakler kann zur Klärung von Problemen und Fragen gerne unverbindlich befragt werden. Hier erhält der Anleger in er Regel eine unabhängige Fachmeinung, ohne das die Beratung durch die Interessen des jeweiligen Arbeitgeber beeinflusst wäre.

Dabei spielen heute in Zeiten sinkender Festgeld Zinsen und Tagesgeld Zinsen sowie einer nicht mehr näher zu erwähnenden Verzinsung für Sparbücher vor allem auch verschiedene Fonds eine große Rolle bei der Kapitalanlage. Da diese bereits sehr gute Guthabenzinsen erwirtschaften gelten sie für viele Anleger als die sicherere Geldanlage anstelle verschiedener Einzelinvestitionen. Allerdings muss man bei einer Investition in Fonds immer auch bedenken, dass natürlich nie die Guthabenzinsen einer privaten Investition erreicht werden können. Hier bezahlt der Anleger im Grunde für sein geringeres Risiko. Dafür darf die angesparte Summe aber auf keinen Fall verloren gehen. Die Bank muss also für die Anlage des Bankkunden Haftung tragen. Auch eine grundlegende Vergütung in Form von Guthabenzinsen ist zu garantieren und schriftlich im Vertrag festzulegen. Alle anderen Aspekte der Geldanlage bleiben dann der Entwicklung des jeweiligen Fonds überlassen.

Sehr interessant für gewerbliche und private Anleger sind in diesem fall Investmentfonds und Immobilienfonds. Aber auch Aktienfonds fallen in diese Kategorie der Wertpapiere. Viele Anleger investieren aber auch im Interesse ihrer Kinder oder Enkelkinder in Investmentfonds, Immobilienfonds oder Aktienfonds. Mit einem monatlich recht geringen Betrag kann so im Laufe der Zeit ein beachtliches Guthaben angespart werden. Dabei liegt der Mindestbetrag bei vielen Immobilienfonds, Aktienfonds oder Investmentfonds bei 50 Euro. Eine Anbieter führen sogar Produkte, die mit monatlich 25 Euro erhältlich sind.

Dank der geringen Festgeld Zinsen und Tagesgeld Zinsen ist die Bedeutung dieser Geldanlagen massiv zurück gegangen. Trotzdem sollte man die Festgeldzinsen und auch seine Tagesgelder nicht vollkommen unbeachtet lassen, denn auch hier können verschiedene Möglichkeiten genutzt werden. Beispielsweise lohnt es sich, Beträge für eine mittelfristig geplante Investition auf einem solchen Tagesgeld Konto anzulegen, bis die Investition wirklich durchgeführt werden kann.

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Immobilienfinanzierung für Selbständige

Wenn auch viele Banken damit werben, bei Privatkunden über einen Immobilienkredit nach Vorlage der üblichen Bonitäts- und Beleihungsunterlagen sehr kurzfristig zu entscheiden, kann der Kreditentscheidungsprozess bei Selbständigen sehr zeitintensiv sein. Zwar hat sich nicht erst seit der Wirtschaftskrise gezeigt, dass leider auch ein Angestelltenverhältnis bei einer so genannten ersten Adresse keine Arbeitsplatzgarantie bedeutet, doch wollen viele Banken bei Selbständigen gerne den Nachweis, dass das zur Bedienung des beantragten langfristigen Kredites notwendige Einkommen tatsächlich auch langfristig erzielbar ist. 



Dazu möchte die Bank in der Regel zunächst den Nachweis über den Erfolg der vergangenen drei Geschäftsjahre in Form der Gewinn- und Verlustrechnungen oder der Bilanzen. Darüber hinaus wird es notwendig, der Bank die eigenen Erfolgserwartungen für die Zukunft glaubhaft zu machen, am besten in Form unterjähriger Zahlen wie einer betriebswirtschaftlichen Auswertung mit Summen- und Saldenliste. Sofern solches Zahlenmaterial nicht verfügbar ist, sollten die für das laufende Geschäftsjahr schon erzielten oder erwarteten Umsätze in geeigneter Form (Rechnungskopien, Auftragsbestand etc.) belegt werden. Erwartet wird auch, dass der Selbständige ausreichenden Versicherungsschutz belegen kann.



Auch die Erfüllung alle vorgenannten Auflagen ist noch keine Garantie für den Erhalt einer Kreditzusage, sofern der selbständige Antragsteller in einer Branche tätig ist, die momentan von der Bank zu den gefährdeten Berufsgruppen gezählt wird. Diese Risikogruppe ändert sich leider ständig, ist nicht bankeinheitlich und wird auch selten offiziell gemacht.



Am ehesten erhält ein Selbständiger die gewünschte Immobilienfinanzierung bei seiner Hausbank. Im Zweifel ist die beste angebotene Kondition für den Selbständigen nicht das ausschlaggebende Kriterium, wenn das Vertrauen in seine Person fehlt.

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Firmenkonten im Vergleich – was beachten?

Selbstständige und Unternehmer benötigen für ihren Betrieb ein Firmenkonto. Einerseits erleichtert dies für das Finanzamt die klare Aufteilung zwischen privaten und geschäftlichen Einnahmen und Ausgaben, andererseits verfügen Firmenkonten über eine Vielzahl von Funktionen, die ein normales Girokonto nicht bietet wie etwa die Teilnahme am Lastschrifteinzugsverfahren, die für Selbstständige sehr wichtig ist.
Die Leistungen und die Preise von Firmenkonten können sich je nach Bank stark unterscheiden. Es ist daher wichtig, sich vor Abschluss eines solchen Kontos ausführlich zu innformieren.

Leistungen des Firmenkontos:

In der Regel ist ein Firmenkonto mit einem hohen Kreditrahmen verbunden. Da viele Unternehmer ihre Geschäfte auch im Ausland tätigen, wird das Konto meist mit einer Kreditkarte vergeben, die weltweit akzeptiert wird. Selbstständige und Unternehmer haben eine hohe Zahl von Überweisungen zu tätigen. Firmenkonten sollten also im Vergleich zu einem normalen Girokonto günstiger sein, wenn mehr als die herkömmlichen Daueraufträge über das Konto abgewickelt werden.

Die Tarife der verschiedenen Banken sind hier recht unterschiedlich: Einige Banken haben sich auf die Betreuung größerer Kunden spezialisiert und sind für Menschen, die sich eben selbstständig machen, zu teuer. Die mit dem Firmenkonto verbundenen Leistungen können von einem Start-Up-Unternehmen kaum ausgeschöpft werden und die Kosten sind zu hoch. Andere Banken betreuen speziell Existenzgründer. Es ist notwendig, die Angebote mit der eigenen Situation und der erwarteten Entwicklung zu vergleichen.

Zugangsvoraussetzungen und Kosten:

Viele Banken verlangen eine Schufa-Auskunft, was speziell für Existenzgründer oft das “Nein” bedeutet. Online Banken sind hier flexibler, allerdings auch teurer.
Filialbanken bieten dazu häufig einen Beratungsservice, der gerade für Gründer von hoher Bedeutung sein kann.

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Unterschied zwischen Kredit und Baufinanzierung

Baufinanzierung und Kredit – warum das Eine nicht das Andere ist?

Immer wieder liest man von Baufinanzierungen und Krediten, wobei beide Begriffe in vielen Fällen fälschlicherweise synonym verwendet werden. Was den meisten Menschen nicht bewusst ist, eine Baufinanzierung muss nicht unbedingt etwas mit einem Kredit zu tun haben. Auf der anderen Seite ist auch ein Kredit an sich eher selten eine komplette Baufinanzierung. Vielmehr beschreibt der Begriff Baufinanzierung die gesamte Finanzierung eines Bauvorhabens, während sich der Begriff Kredit auf das eingeplante oder bereits eingebrachte Fremdkapital handelt, dass dem Kreditnehmer/Bauherren im Rahmen der Finanzierung zur Verfügung gestellt wird oder bereits zur Verfügung steht.

Was sich hinter dem Begriff Baufinanzierung verbergen kann

Eine Baufinanzierung kann nicht nur auf einem Kredit aufbauen, sondern sich aus zahlreichen anderen Bestandteilen zusammensetzen. Viele Bauherren setzen aus Diversifikations- und Kostengründen auf ein gesundes Zusammenspiel aus Eigenkapital, Fremdkapital und Eigenleistung, sodass der Kredit an sich oft nur einen geringen Teil der gesamten Baufinanzierung ausmachen kann. Sofern ein Kredit für die Baufinanzierung genutzt wird, handelt es sich dabei in der Regel um ein sogenanntes Hypothekendarlehen, dass durch eine Grundschuld gesichert wird. Diese wird im Grundbuch der Immobilie eingetragen.

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Kredit online abschliessen

Kreditabschluss über das Internet statt in der Filiale

Immer seltener werden Kredite in einer Bankfiliale abgeschlossen. Stattdessen wagen sich immer mehr Kreditinteressenten ins Internet. Hier werden nicht nur unterschiedliche Kreditangebote in Sekundenschnelle miteinander verglichen, sondern auch immer mehr Kreditverträge abgeschlossen. Dies liegt nicht nur an dem hohen Komfort, den der Abschluss über das Internet mit sich bringt. Ein wichtiger Grund für den Trend zu Onlinekrediten sind auch die Kosten. Im Vergleich zu normalen Bankkrediten sind Onlinekredite in aller Regel wesentlich günstiger. Die Ersparnis beschränkt sich dabei nicht nur auf die Verzinsung, die in der Regel deutlich niedriger ausfällt, sondern auch auf die Abschlusskosten und Bearbeitungsgebühren, die aufgrund der geringeren Kosten, die der Bank beim Abschluss über das Internet entstehen, deutlich niedriger ausfallen.

Unangenehme und zeitraubende Gespräche entfallen

Viele Kreditinteressenten hatten bisher damit zu kämpfen einen Kredit aufzunehmen. Der Grund: Das persönliche Bankgespräch mit dem Kreditsachbearbeiter ist vielen Menschen schlicht und ergreifend sehr unangenehm. Kaum jemand hat ein gutes Gefühl dabei, mit seinen finanziellen Problemen an die Öffentlichkeit zu treten und Hilfe zu beanspruchen. Gerade das Kreditgespräch war für viele Menschen deshalb ein großes Hemmnis. Durch die Möglichkeit Kredite online abzuschließen, kann man dieser unangenehmen Situation auf einfach Art und Weise entgehen. Dies bringt einen weiteren Vorteil mit sich: Man spart jede Menge Zeit und Fahrtkosten. Auch die Enttäuschung bei einer Ablehnung des Kreditantrages lässt sich so leichter verkraften. Denn ein Onlinekreditantrag dauert meist nur wenige Minuten, während ein Kreditantrag in einer Filialbank meist einige Stunden beansprucht.

Schnelle Abwicklung

Ein weiterer guter Grund für einen Onlinekredit ist die schnelle Entscheidung und Abwicklung. Viele Anbieter versprechen ihren Kunden eine komplette Kreditabwicklung innerhalb von 24 Stunden. Die Auszahlung erfolgt meist per Blitzüberweisung ist binnen weniger Stunden auf dem Konto des Kreditnehmers. Dadurch stellt der Onlinekredit auch ein echte Alternative zu sogenannten Sofortkrediten dar, bei denen die Abwicklung innerhalb eines vergleichbaren Zeitfensters erfolgt.

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Kredite für Selbstständige

Warum es für Selbstständige so schwer ist, einen Kredit zu bekommen

Selbstständige sind für viele Banken anscheinend keine allzu beliebten Kreditnehmer. Darauf deuten zumindest die zahlreichen Absagen vieler Banken hin, die lieber kein Geschäft machen als einem Selbstständigen einen Kredit zu gewähren. Betroffen sind vor allem junge Selbstständige, die sich gerade noch im Aufbau ihrer unternehmerischen Existenz befinden. Dies liegt vor allem an den tendenziell deutlich höheren Risiken, die die Banken in der Selbstständigkeit vermuten. Anders als beispielsweise Angestellte mit einem festen Arbeitsvertrag, gibt es bei Selbstständigen keine verlässliche Grundlage anhand der sich die Einkommenssituation in der Zukunft beurteilen ließe. Gerade bei Neugründungen ist dieses Risiko natürlich besonders hoch, da quasi keine Erfahrungswerte vorhanden sind.

Selbstständige können durchaus einen Kredit bekommen!

Allerdings müssen hier immer auch ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Außerdem kommt es darauf an, um was für einen Kredit es sich genau handelt. So ist es für Selbstständige auch bei Neugründungen beispielsweise relativ einfach möglich, einen Existenzgründerkredit zu erhalten. Wer ein schlüssiges Konzept vorweisen und glaubhaft darlegt, dass die Geschäftsidee zu einem entsprechend großen wirtschaftlichen Erfolg wird, hat grundsätzlich gute Chancen auch einen entsprechenden Kredit zu bekommen. Schwieriger gestaltet sich die Kreditvergabe allerdings dann, wenn der Kredit nicht zu Investitionszwecken genutzt werden soll, sondern privaten Ausgaben dienlich sein soll. Hier sind in der Regel Sicherheiten erforderlich, ohne die der Kreditinteressent nur schlechte Chancen auf einen Kredit hat.

Vorsicht bei Krediten für Selbstständige

Bei der Suche nach einem passenden Darlehen für Selbstständige ist allerdings grundsätzlich Vorsicht geboten. Viele Anbieter nutzen die Situation unerfahrener Selbstständiger aus und vergeben entsprechende Kredite zwar auf unkomplizierte Art und Weise, verlangen allerdings meistens auch ganz erheblich Zinsen, die in der Regel über den üblichen Konditionen liegen können. Dadurch wird der Kredit für Selbstständige schnell unattraktiv.

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Wie funktioniert die Schufa

Die Schufa und ihre Bedeutung

Wer schon einmal einen negativen Eintrag in seiner Schufaauskunft hatte, der weiß, welche unangenehmen Folgen meist unweigerlich damit verbunden ein können. Beim Abschluss von Kontoeröffnungsverträgen, Telefon- und Internetverträgen kommt es genauso zu Problemen wie bei Kreditanträgen. In vielen Fällen haben die Betroffenen überhaupt keine Chance auf einen Vertragsabschluss. Ein geregeltes Leben ist dann oft nicht mehr in vollem Umfang möglich. Doch nur die wenigsten Menschen wissen, wie das „System Schufa“ überhaupt funktioniert.

So funktioniert das System…

Im Grunde genommen kann man sich die Schufa als eine Sammelstelle für allerlei Daten vorstellen, die eine mehr oder weniger große Aussagekraft über die Bonität der jeweiligen Person besitzen. Sämtliche Unternehmen, die ein entsprechendes Abkommen mit der Schufa haben, melden entsprechende Daten an die Schufa. Vertragsabschlüsse, Zahlungsschwierigkeiten oder Vertragskündigungen. Auch Vollstreckungsmaßnahmen werden in der Schufa vermerkt. Wenn Gläubiger beispielsweise ein gerichtliches Mahnverfahren einleiten, steht dies genauso in der Schufa wie ein Haftbefehl oder eine eidesstattliche Erklärung oder eine Insolvenzverfahren. Diese Einträge bleiben so lange bestehen, wie sie dem aktuellen Stand entsprechen. Ist der Grund für die Eintragung zwischenzeitlich erloschen, kann eine Löschung der Einträge verlangt werden, sofern diese nicht automatisch erfolgt.

Die Schufaauskunft

An dieser Stelle wird es für die Betroffenen meist problematisch: Die Schufa sammelt nicht nur Daten, sondern stellt sie den angeschlossenen Unternehmen auch zur Verfügung. Zwar muss jedes Unternehmen, das eine Schufaauskunft über eine Person einholen möchte, eine entsprechende Einwilligungserklärung vorweisen, allerdings ist dies eine reine Formalität. In der Praxis ist der Verbraucher zur Einwilligung mehr oder weniger gezwungen, da die Unternehmen sonst einen Vertragsabschluss verweigern werden. Die Einholung einer Schufaauskunft ist für Unternehmen immer mit hohen Kosten verbunden. Über die Schufaauskunft erfahren die Unternehmen dann allerdings auch von allen Einträgen und können sich somit ein besseres Bild von der Bonität des (potentiellen) Kunden machen. Die Schufa wird dann oft sogar als Entscheidungsgrundlage genutzt. In vielen Fällen kommen Vertragsabschlüsse dann aufgrund negativer Eintragungen nicht zu Stande.

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Kredit ohne Schufa

Die Bedeutung der Schufa bei der Kreditvergabe

Wer einen Kredit beantragen möchte, der muss bei jeder seriösen Bank ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Dazu zählt beispielsweise ein laufendes Einkommen oder eine einwandfreie Schufaauskunft. Gerade an der Schufaauskunft scheitern aber immer mehr Kreditverträge. Die Schufa enthält spezifische Daten zur Vergangenheit der betroffenen Person als Schuldner. Wer seine Verbindlichkeiten beispielsweise in der Vergangenheit vernachlässigt hat und beispielsweise über ein gerichtliches Mahnverfahren Vollstreckung erfahren hat, der hat in der Regel einen entsprechenden Eintrag in der Schufa. Für Banken bedeuten solche Kunden in der Regel ein hohes Risiko, sodass bei negativen Voreintragungen in der Schufa Kreditanträge meistens pauschal abgelehnt werden. Aber auch Bestandskredite werden in die Schufa eingetragen und führen regelmäßig zur Ablehnung von Kreditanträgen, da die entsprechenden Entscheider eine erhöhte Überschuldungsgefahr zu erkennen glauben.

Welche Möglichkeiten bieten sich, einen Kredit ohne Schufa aufzunehmen?

Die Betroffenen haben dann nur noch sehr eingeschränkte Möglichkeiten, überhaupt einen Kredit zu erhalten. Bei einer normalen Bank stehen die Chancen auf einen Kredit natürlich denkbar schlecht. Daher bietet sich die zielgerichtet Suche nach einem Kredit ohne Schufa an. Immer mehr Vermittler oder Banken aus dem Ausland, aber auch einige inländische Institute haben das Potential in diesem Bereich erkannt und bieten einen Kredit ohne Schufa an. Bei einem Kredit ohne Schufa wird grundsätzlich keine Schufaauskunft mehr eingeholt und es erfolgt auch keine Eintragung in die Schufa. Dadurch ist nicht nur ein sehr hohes Maß an Diskretion gewährleistet – andere Banken erfahren durch die Einholung der Schufaauskunft nichts von dem Kredit – sondern es besteht auch für Kunden mit negativer Schufa eine echte Chance auf einen Kredit. Selbstverständlich müssen aber auch bei einem Kredit ohne Schufa einige Voraussetzungen erfüllt werden. So ist beispielsweise ein ausreichendes Einkommen in der Regel erforderlich, wie ein ausgeglichenes Verhältnis aus Einnahmen und Ausgaben.

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Das Forwarddarlehen

Das Zinsrisiko bei der Anschlussfinanzierung

Die Zinsen bei Annuitätendarlehen werden lediglich für einen Zeitraum von 5-15 Jahre fest vereinbart. Im Anschluss daran müssen die Konditionen neu vereinbart werden. Liegt das Zinsniveau bei der Anschlussfinanzierung höher, steigen auch die monatlichen Darlehenskosten. Dieses Zinsänderungsrisiko können Darlehensnehmer durch Nutzung eines Forwarddarlehens reduzieren. Dieses Darlehen kann bis zu 60 Monate vor dem eigentlichen Termin der Prolongation vereinbart werden, um sich günstige Zinsen langfristig zu sichern. Sollte das Zinsniveau steigen, bleibt der einmal vereinbarte Zins konstant.

Das Forwarddarlehen als Annuitätendarlehen

Vom Wesen her ist das Forwarddarlehen ein klassisches Annuitätendarlehen. Auch beim Forwarddarlehen werden die Zinsen für 5-15 Jahre vereinbart, die im Kreditvertrag benannte Darlehensrate bleibt dann während dieser Zeit konstant. Mit Ablauf der Zinsbindungsfrist ist auch beim Forwarddarlehen eine Anschlussfinanzierung notwendig. Die Monatsrate für das Forwarddarlehen wird dabei natürlich erst mit Darlehensauszahlung fällig, während der Forward-Zeit fallen keine Kosten an.
Wie auch bei anderen Darlehen zur Baufinanzierung dient als Sicherheit der Forwarddarlehen die Eintragung einer Grundschuld im Grundbuch.

Der Zinssatz beim Forwarddarlehen

Der Zinssatz für Forwarddarlehen wird, ebenso wie der Zinssatz für klassische Baufinanzierungen, anhand des gültigen Zinsniveaus, der Zinsbindungsfrist sowie der Bonität des Kreditnehmers ermittelt. Auch der Beleihungswertauslauf, also das Verhältnis der Darlehenssumme zum Sicherheitenwert, ist für den Kreditzins wichtig. Je niedriger die Darlehenssumme im Verhältnis zum Wert des Objektes, desto geringer ist auch der Darlehenszins.
Neben dem Zinssatz, der für Forwarddarlehen berechnet wird, wird zusätzlich ein Forward-Zins fällig. Dieser wird für jeden Monat, der bis zur Auszahlung verstreicht, veranschlagt. In der Regel beträgt der Aufschlag zwischen 0,01-0,04% pro Monat, so dass bei einer Forwardzeit von 24 Monaten ein Aufschlag von 0,24-0,96% p.a. möglich ist.

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Anschlussfinanzierung

Die Anschlussfinanzierung

Beim Abschluss eines Annuitätendarlehens, beispielsweise für die Baufinanzierung, werden die Zinsen nicht für die gesamte Laufzeit, sondern lediglich für 5-15 Jahre fest vereinbart. Diese Zeit wird auch Zinsbindungszeit genannt. Ist die Zinsbindungszeit abgelaufen, müssen die Konditionen für die Anschlussfinanzierung neu vereinbart werden. In der Regel wird die Anschlussfinanzierung, die auch als Prolongation bezeichnet wird, bei der bereits Kredit führenden Bank vereinbart, alternativ besteht aber auch die Möglichkeit der Umschuldung und der Wechsel zu einer anderen Bank. Um zu prüfen, welche Bank die jeweils besten Angebote bietet, sollte ein Vergleich durchgeführt werden, bei dem allerdings neben den Zinskosten auch die Bearbeitungsgebühren sowie die Gebühren für die Grundschuldübertragung kalkuliert werden sollten.

Die Anschlussfinanzierung bei der Hausbank

In der Regel werden Kreditnehmer etwa vier bis sechs Wochen vor dem Ablauf der Zinsbindungsfrist von ihrer Hausbank über deren Ablauf informiert. Gleichzeitig erhalten Kreditnehmer ein Prolongations-Angebot, welches die noch offene Restschuld, den neuen Zinssatz sowie die neu zu zahlenden Kreditsumme beinhaltet. In der Regel besteht noch die Möglichkeit, aus mehreren Zinsbindungsfristen zu wählen.
Sofern Kreditnehmer mit diesem Angebot einverstanden sind, muss es unterschrieben an die Bank zurückgegeben werden. Da bereits alle Unterlagen vorliegen, ist eine erneute Kreditprüfung bei bisher einwandfreier Zahlungsweise nicht nötig. Die Einreichung von Unterlagen sowie die Berechnung von Bearbeitungsgebühren ist daher nicht nötig. Viele Kreditnehmer nutzen daher diesen bequemen Weg der Anschlussfinanzierung.

Anschlussfinanzierung bei einem Fremdinstitut

Neben der Hausbank bieten aber auch viele andere Banken Darlehen für die Anschlussfinanzierung. Aufgrund der zahlreichen Angebote lohnt ein Vergleich, denn aufgrund der hohen Kreditsummen für die Anschlussfinanzierung können schon Zinsunterschiede von 0,1-0,5% p.a. zu hohen Kosteneinsparungen führen.
Kreditnehmer, die sich dann für ein Angebot einer Fremdbank entschieden haben, können den Kredit dort beantragen und erhalten nach einigen Tagen die Kreditverträge ausgehändigt. Die Ablösung des bestehenden Kredites wird dabei von den Banken im Treuhandverfahren vorgenommen, der Kreditnehmer selbst muss sich um nichts kümmern. Lediglich die Kosten für die Bearbeitung der Kreditanfrage sowie die Umschreibung der Grundschuld auf die neue Bank müssen kalkuliert werden.

Anschlussfinanzierung mit Forwarddarlehen

Kreditnehmer, deren Zinsbindungsfrist erst in einigen Monaten endet, die aber das heute niedrige Zinsniveau nutzen wollen, können neben der klassischen Anschlussfinanzierung auch das Forwarddarlehen nutzen. Es wird bereits heute abgeschlossen, die Auszahlung erfolgt jedoch erst mit dem Ende der Zinsbindung. So lässt sich das heutige Zinsniveau für die Zukunft sichern.

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